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Pellets- und Scheitholzkessel von ATMOS

atmos_zertifikat Fachbetrieb 300

Nicht jede Heiztechnik passt zu jedem Haus.

Insbesondere Hausbesitzer mit

  • beschränktem Budget
  • hohem Heizleistungsbedarf
  • viel Platz  zur Brennstofflagerung
  • einem geeigneten, freien Kamin
  • Heizkörpern für hohe Vorlauftemperaturen
  • Spaß am Sägen und Spalten von Brennholz
  • Skepsis gegenüber der Preisentwicklung bei  Strom, Öl und Gas

liebäugeln mit dem Einsatz robuster Ofentechnik, zumal bislang diese bislang noch staatlich gefördert wird, so denn ein Pufferspeicher mit 55 Liter Inhalt pro installiertem kW Heizleistung mit eingebaut wird und bestimmte Abgaswerte eingehalten sind.

 

Der Hausbesitzer hat dabei die Wahl zwischen Pellets- und Scheitholzkessel, wobei es Kessel gibt, die unter gewissen Einschränkungen auch mit beiden Brennstoffen zurecht kommen.

 

Meinen Kunden empfehle ich die beim BAFA gelisteten Pellets- und Scheitholzkessel von ATMOS, weil diese erstens ein vorzügliches Preis-Leistungsverhältnis haben, zweitens einfach, aber sehr solide konstruiert sind und drittens auch die ab 1. Januar 2015 verschärften Abgasbedingungen erfüllen.

 

Die Listung beim BAFA ist deshalb so wichtig, weil nur die dort gelisteten Biomasse-Kessel überhaupt für eine  staatliche Förderung  in Frage kommen.
Die beiden Listen der förderfähigen Biomassekessel finden Sie derzeit über die BAFA-Seite

    http://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Biomasse/biomasse_nod e.html

 (je 1 Liste für Scheitholz und 1 Liste für Pellets).

 

ATMOS Scheitholz-Kessel  Kessel  GSE   400x611
ATMOS Pelletkessel mit Brenner A25  400 x 459

Angesichts der ohnehin schon attraktiven Preise für diese Kesseltechnik
(z. B. ATMOS GSE Scheitholz-Kessel zwischen rund 4000 € und 6000 € inkl. MWSt.) ist die staatliche Förderung sicherlich ein ganz erhebliches Plus.

Meine Empfehlung: Auch moderne Scheitholzkessel mit ihrem hohen Wirkungsgrad können einen ganz gehörigen “Appetit” entwickeln, je nach Energiebedarf des zu versorgenden Gebäudes. Wer hier nicht das Brennholz über eine Rutsche oder wenigstens per Schubkarre zum Kessel bringen kann, der wird schnell die Freude an dieser Technik verlieren. Brennholz hat leider eine deutlich geringere Energiedichte als die gleiche Menge Heizöl. Und wer hier nicht selbst mit einer Kettensäge und einem Holzspalter umgehen kann, der wird am Ende feststellen, dass ofenfertig geliefertes Brennholz - je nach Region - am Ende ähnlich teuer ist wie günstig eingekauftes Erdgas. Auch scheint es eine Art Naturgesetz zu sein, dass Brennstoffbereitstellung und  Betrieb von Scheitholzkesseln eine reine Männerdomäne sind. Deshalb sollte im Familienrat rechtzeitig geklärt werden, wer diese Aufgabe übernimmt wenn das “Familienoberhaupt” wegen Alter, Krankheit oder Dienstreise für den Dienst im Heizkeller nicht verfügbar ist.

Wer dagegen Wert auf weitgehend automatischen Betrieb legt und nichts mit  Kettensäge oder Holzspalter zu tun haben möchte, dem stehen immer noch die vielen Pelletkessel am Markt zur Auswahl. Sowohl Pelletkessel als auch Scheitholzkessel kommen vor allem dort zum Einsatz, wo noch ein altes Wärmeverteilsystem bestehend aus vielen Hochtemperatur-Heizkörpern installiert ist. Dort können beide Kesseltypen den bauartbedingten Vorteil ihrer hohen Kesselvorlauftemperaturen ausspielen.

Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme, damit wir die vielen mit dieser Technik verbundenen Details individuell klären können. Bitte beachten Sie, dass ich derzeit nur Scheitholzkessel, aber keine Pelletkessel anbiete.

 

Pellets als Alternative zum Scheitholz: Hier die kontrollierte Verbrennung per ATMOS Pelletsbrenner auf dem Prüfstand

 

Kohlenmonoxid-Alarm!Viel u hoher CO-Anteil im Rauchgas, hier durch nicht sachgerechte Beschickung mit Scheitholz

Bemängelt auch Ihr Schornsteinfeger immer wieder einem zu hohen Anteil von Kohlenmonoxid (CO) im Abgas/Rauchgas Ihres Holzvergaser-Kessels?

Dann muss es nicht am “schlechten”  Kessel liegen.
Auch eine sachgerechte Beladung mit Holzscheiten sowie eine solide Grundeinstellung der Luftzufuhr können für Abhilfe sorgen.

Dazu  folgende Tipps:

1.) Allzu große Holzscheite im Zweifelsfall
 “eine Nummer” kleiner spalten. Das kommt der gleichmäßigen Ausbildung einer Glutunterlage und einem insgesamt dichter liegenden  Holzstapel zugute und damit einer gleichmäßigeren Holzvergasung

2.) Beim Nachlegen den Scheitestapel in der Vergaserkammer mit Schieber oder Haken vorsichtig verdichten, so dass eventuelle Hohlkammern zusammengedrückt werden.
Auch das Vor- und Rückwärtschieben der Scheite in der Vergaserkammer - so weit von oben erreichbar - wirkt positiv in diese Richtung. Manchmal hilft  auch, alle erreichbaren Scheite entweder ganz nach vorn zu ziehen oder ganz nach hinten zu schieben. Oder ein Teil ganz noch vorne und der Rest ganz nach hinten. Im Zweifelsfall ausprobieren!

3.) Ein Wechsel zwischen Nadel- und Laubholz kann eine Neueinstellung der Frischluftzufuhr erforderlich machen, sofern die Verwendung unterschiedlicher Holzsorten  nicht durch eine elektronische Kesselsteuerung automatisch kompensiert wird. Idealerweise bleibt man bei der Holzsorte, auf die der Kessel vom Fachbetrieb optimal eingestellt wurde.

4.) Sofern hinreichend Fachwissen und ein geeignetes Rauchgas-Analysegerät zur Messung des CO-Gehalts zur Verfügung stehen, kann die Primärluft in kleinen Schritten gedrosselt und die Sekundärluft-Zufuhr in ebenfalls kleinen Schritten erhöht werden. Ersteres begünstigt die gleichmäßige Glutbildung in der Vergaserkammer, während Letzteres für ein erhöhtes Sauerstoffangebot beim Abbrennen der Schwelgase sorgt, was wiederum den CO-Gehalt im Rauchgas reduziert. Dabei bitte beachten, dass der Satz  “viel hilft viel” hier nicht gilt. So liegt der Anteil an Rest-Sauerstoff im Rauchgas  im Idealfall bei um die 5,5 % - aber ganz sicher nicht bei 14,7 % so wie bei der Messung im kleinen Bild weiter oben.
Ebenfalls beachten sollten Sie, dass etwaige dauerhafte Änderungen in der Rauchgas- Zusammensetzung nach einem solchen Eingriff unter Umständen erst nach einer Brenndauer von weiteren 15 Minuten messbar sind. Unmittelbar nach versuchter Optimierung der Luftströme kann es kurzfristig auch zu einer Verschlechterung der Abgaswerte kommen. Deshalb ist hier ein wenig Geduld gefordert.

 

Bis dass
der Schornsteinfeger Euch scheidet ....

Auch die beste Technik muss irgendwann einmal erneuert werden. Bei diesem betagten “Prachtstück” mit seinen vielfältigen Schmauchspuren auf der Kesseloberfläche hatte der Kunde freiwillig auf eine Weiternutzung verzichtet:
Scheitholzkessel mit Rauchgasrückständen außen (Wagenhausen, CH)

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