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Preiswertes heißes Wasser

aus kostenloser Abluft oder aus dem Garten

Kennen Sie das?

  • Unnötig überheizter Keller?
  • Feuchtigkeitsprobleme oder gar Schimmel?
  • Wäsche im Trockenraum  trocknet nicht oder nur langsam?
  • Kartoffeln können nicht mehr gelagert werden und keimen früh?
  • Gerüche von Haustieren und Tierfutter?
  • Sie erzeugen Ihr Warmwasser mit einem Elektro-Speicher
    oder im Sommer mit einem großen Öl-/Gaskessel?

Dann gibt es für Sie eine Lösung  - und zwar auch ohne eine
neue relativ teure Heizungs-Wärmepumpe:

Die Lösung heißt  Brauchwasser-Wärmepumpe
-
oder auch einfach nur Warmwasser-Wärmepumpe.

Mit ihr können Sie kostengünstig warmes Wasser erzeugen und zwar im einfachsten Fall mit Luft aus Keller-, Garage- oder Scheune.  Dieser Luft entzieht die Wärmepumpe kostenlose Energie und überträgt diese in einen angeschlossenen Wasserspeicher. Damit können Sie schon heute eine Menge Energie einsparen, Räume kühlen, trocknen und vieles mehr. Haben Sie etwa 70 Quadratmeter Gartenfläche, so können Sie auch die Gerätevariante erwerben, bei der nicht Luft, sondern das Erdreich Ihres Gartens als Wärmequelle genutzt wird (“Erdwärme”)

Betreiber eines Elektroboilers können die Stromkosten für Warmwasser um etwa 75 % senken. Aber auch wer sein warmes Wasser im Sommer mit einen Öl- oder Gaskessel erzeugt, der kann erhebliche Einsparungen erwarten, denn gerade bei großen Kesseln muss erst einmal sehr viel Kesselmasse hochgeheizt werden, bevor der Kessel überhaupt Wärme an den Warmwasser- Speicher abgeben kann. Je nach Kesseltyp und -alter kann es sogar sein, dass die  Kesseltemperatur 24  Stunden am Tag gehalten werden muss, damit hin und wieder ein wenig Wasser  im Speicher nachgeheizt werden kann. Energetisch ist das neben dem Elektro-Speicher der Super-GAU.

Doch wie sieht die Lösung konkret aus? 

Die Antwort lautet: OCHSNER EUROPA - und die gibt es in vielen Varianten.

Hauptsächlich unterscheiden wir jedoch 2 Bauformen, nämlich mit und ohne “fest angeschraubten” Speicher. Und beide Bauformen gibt es sowohl für Luft- als auch für Erdwärme.

Und noch ein Special ist möglich: Zwar wurden die EUROPAs ursprünglich als Brauchwasser-Wärmepumpen konzipiert (trinkwassertaugliche Hydraulik!), aber: Bei sehr geringem Heizwärmebedarf, z. B. im Passivhaus, ist mit den EUROPA Mini-Geräten auch eine Gebäudeheizung möglich

Und noch etwas ist inzwischen hinzu gekommen: Je nach Gerätevariante ist auch ein Betrieb bis -10°C möglich, was dem Anspruch an eine Gebäudeheizung schon sehr nahe kommt.

Sofern Sie sich für eine EUROPA Mini mit einen separaten Speicher interessieren, so empfehle ich Ihnen auch meine Unterseite, die sich speziell mit verschiedenen Speichertypen beschäftigt. Sie finden diese Unterseite durch Klicken auf diesen Link:  
Wasserspeicher

Doch werfen wir nun einen Blick auf die Praxis und beginnen wir mit der Erdwärme-Variante, bei der der Kollektor, bzw. prinzipiell sogar in Eigenleistung eingebaut werden kann. - Oder für relativ wenig Geld vom Fachmann. Die hochwertigen Kollektoren für die EUROPAs beinhalten Kältemittel (keine Sole!) und basieren somit auf dem hoch effizienten Direktverdampfer-Prinzip.

Nachfolgend ein Bild vom Einbau eines solchen Kollektors:

Heißwasser preiswert aus Erdwärme - gebaggert, nicht gebohrt  (Deisendorf bei Überlingen)

Die hier gezeigte Fläche war insofern ideal, als dass genügend Fläche für den Kollektor zur Verfügung stand. Allerdings war es wegen des Aushubs für den Bagger ein wenig eng. Es musste deshalb abschnittsweise gebaggert werden, d. h. mit dem Aushub des linken Teilgrabens wurde der zuvor fertig verlegte rechte Teilgraben verfüllt. Oben links im Bild sieht man den Rest der mit rotem Kunststoff überzogenen Kupfer-Kältemittelleitung, welche den Kollektor bildet. Als die Aufnahme entstand waren 50 m Kollektor-Leitung in den beiden Teilgräben bereits verlegt, 25 m sind noch auf der Rolle. Die beiden Arbeiter oben im Bild haben gerade damit begonnen, den linken Teilgraben mit Kabelsand abzudecken (zum Schutz der Kältemittelleitung vor Steinen). Im rechten, noch nicht vollständig verfüllten Teilgraben sieht man auf etwa 60 cm Tiefe ein gelbes Warnband - welches zur Sicherheit über dem eigentlichen Kollektor verlegt wurde. Die Gesamttiefe beträgt bei dem gezeigten Kollektor 120 cm, was ihn in hohem Maß unabhängig von langen Frostperioden macht.

Die Einführung der Kältemittelleitungen ins Haus ist bei den EUROPAs denkbar einfach: 

Hauseinführung / Hausanschluss einer Kältemittelleitung Typ Ochsner O-Tube für Europa-Brauchwasserwärmepumpe

Die Kältemittelleitung wird in einem Futterrohr (hier: ein einfaches 100er HT-Rohr) ins Haus geleitet und dort an die Wärmepumpe angeschlossen. Das HT-Rohr kann man ausschäumen. Wer es 100 % wasserdicht haben möchte, der baut zusätzlich noch eine Ringraumdichtung ein.

Die  EUROPA Mini EWP, also  die Erdwärmevariante ohne integrierten Wasserspeicher, bietet sogar die Möglichkeit 2 Kollektoren anzuschließen und kann damit eine noch größere Wärmemenge nutzbar machen also im Vergleich zu nur 1 Kollektor. Sie eignet sich damit nicht nur zur Warmwasser-Bereitung, sondern auch zur Beheizung von Passiv-Häusern. Planungshinweis: Sie benötigen etwa 73 Quadratmeter unbebaute Geländefläche  pro Kollektor - also etwa 1 m Kollektorrohr pro Quadratmeter Gelände. Pflaster/Wege sind kein Problem. Ein engerer Verlegeabstand funktioniert auch, aber mit zunehmender Erhöhung der Wärme-Entzugsleistung pro Quadratmeter sinkt die Erdreichtemperatur  und die Stromrechnung für den Betrieb der Wärmepumpe steigt.

Mein Tipp: Die Erdwärme-basierten EUROPAs nutzen das Erdreich weitgehend als Solarkollektor und  -puffer. Sie benötigen zwar elektrischen Antriebsstrom, liefern dafür aber ein Vielfaches an umweltfreundlicher Wärme auch im tiefsten Winter und auch nachts, wenn die Sonne gerade Pause macht. Im Vergleich zur Solarthermie ist so eine EUROPA EWP nicht nur preislich sehr attraktiv, sie hält Ihnen auch wertvolle Dachflächen für eine Nutzung durch Photovoltaik frei!

Diese Form der oberflächennahen Erdwärmenutzung ist übrigens genehmigungs- frei, und sie gibt es auch für die “großen” Heizungswärmepumpen, dann aber mit entsprechend mehr Kollektoren.

Je nach Bauform und Variante schaffen die EUROPAs mit Hilfe ihres Kompressors bis zu 65 Grad heißes Wasser (Mini: 60 Grad) zu erzeugen und eignen sich damit auch zur Legionellenbehandlung ganz ohne Heizstab. Dies ist gegenüber vielen Billig-Modellen, die dazu einen Elektroheizstab benötigen, ein ganz entscheidender Vorteil.

Anders als bei der Erdwärmevariante  führt der Betrieb der Luft-basierten EUROPAs zu einer Absenkung  der Raumtemperatur im Umkreis des Aufstellortes, so dass ein Keller auch wieder zur Lagerung z. B. von Kartoffeln genutzt werden kann. Des Weiteren führt der Betrieb der Luft-basierten EUROPAs zu einer Entfeuchtung der Raumluft und Wände, was gerade bei Gebäuden mit Feuchte-Problemen im Untergeschoss als sehr positiver Nebeneffekt aufgenommen wird.

Nachfolgendes Bild zeigt eine Luft-basierte EUROPA MINI IWP im Heizungskeller eines Kunden. Im abgebildeten Sommerbetrieb saugt die EUROPA Mini IWP bei diesem Kunden über einen Lichtschacht warme Luft von der Südterrasse aus an. Das verbessert den ohnehin schon guten Wirkungsgrad der Wärmepumpe zusätzlich. Zu Beginn der Heizperiode wird mit wenigen Handgriffen die Lüftungsrohr-Verlängerung zum Lichtschacht abgenommen und das Fenster verschlossen. Im Winterbetrieb bei geschlossenem Heizraum-Fenster kann dann die ansonst verlorene Abwärme vom Ölheizkessel genutzt werden:

Europa Mini IWP mit Lüftungsrohren im Sommerbetrieb mit Außenluft von der warmen Terrasse (Gottmadingen)

Ein Praxis-Beispiel für 323 DK zeigt die nachfolgende Bildermontage:.
Das linke Bild zeigt die Situation im Keller bei Auftragserteilung:  Trinkwassererwärmung mittels eines energiehungrigen 4000-Watt-Elektroboilers.

Rechts daneben sehen Sie die neu angeschlossene, Luft-basierte 323 DK mit ihrem 300-Liter-Speicher unterhalb des Wärmepumpenmoduls. Die Stromaufnahme liegt jetzt bei laufender Wärmepumpe nur noch bei etwa 500 Watt, je nach Temperatur im Speicher.

Glück für den Kunden: Bei diesem Projekt gab’s gleich noch eine Modernisierung des Hausanschlusses mit neuen Absperrventilen, Wasserfilter und Druckminderer mit  dazu (s. Bildausschnitt ganz rechts):

Vergleich Wärmepumpe Elektrospeicher Projekt Scherzingen

Im nachfolgenden Fall sollte der Strom fressende Elektro-Heizstab durch eine sparsame Warmwasserwärmepumpe ersetzt werden. Bei dieser Gelegenheit sollte auch der altersschwache Wasserspeicher erneuert werden. Dies sollte zunächst über eine Wärmepumpe mit integriertem Speicher erfolgen (wie Bild oben), aber unter der schrägen Kellertreppe reichte die Raumhöhe nicht aus.

Ein anderer Aufstellort war nicht sinnvoll, denn unter der Treppe befanden sich bereits der Stromanschluss und die Wasserleitungen. Deshalb entschied sich die Auftraggeberin für eine Lösung, bei der die Brauchwasser-Wärmepumpe (hier eine OCHSNER EUROPA Mini IWP) getrennt neben dem neuen Wasserspeicher Platz finden sollte:

Vorher-Nachher mit Europa Mini IWP Warmwasser-Wärmepumpe in Konstanz

Es ist aber nicht nur der Aspekt der Energieeinsparung von elektrischer Energie. Auch ungünstigen Aufstellorte des Altspeichers inmitten des Kellerraums, festgefressene Absperrventile oder auch das Fehlen einer Entkalkungsanlage können gute Gründe sein, um sich einen neuen Wärmepumpen-Wasserspeicher zu gönnen.

Folgende Vorher-Nachher-Bildmontage zeigt einen solchen Fall:

Vergleich Wärmepumpe gegen Rost-Speicher (Wagenhausen)

Ein besonderer Augenmerk galt bei diesem Projekt das mit über 20° deutscher Härte recht harte Rohwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Zwar lässt sich ein Heißwasserspeicher grundsätzlich entkalken, aber das ist - gerade wenn Opferanoden verbaut sind - ein recht zeitaufwändiges Procedere. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, spätestens ab 12 ° deutscher Wasserhärte das Zulaufwasser  zum Heißwasserspeicher automatisch und dauerhaft zu entkalken. Insbesondere bei Neubauten in Kalkwassergebieten kann es  Sinn machen, auch Teile der restlichen Kaltwasserversorgung zentral zu entkalken. Die Scheiben der Duschkabine, die Armaturen, die Wasch- und auch die Spülmaschine werden davon profitieren (sofern Ihre Spülmaschine nicht ohnehin schon einen Entkalker hat). Zwar benötigen Sie künftig Kochsalzpellets zum automatischen Regenerieren des Entkalkers, aber dafür entfallen die Kosten und der Zeitaufwand für die Anwendung von Entkalkungsmitteln. Außerdem bleibt der Energiebedarf für Ihren neuen Wasserspeicher auf konstant niedrigem Niveau und Waschmittel können Sie künftig entsprechend ihrem enthärteten Wasser niedriger dosieren.

Eine Entkalkung der gesamten Kaltwasserversorgung ist nicht angeraten, weil das entkalkte Wasser gegenüber dem ursprünglichen Rohwasser in seiner natürlichen chemischen Zusammensetzung verändert wird (insbes. mehr wasserlösliches Natrium).

Die Anschaffungskosten für eine günstige vollautomatische Enthärtungsanlage beginnen bei rund 1000 € -  je nach Montagesituation vor Ort. Das nachfolgende Bild zeigt einen solchen  Enthärter. Zum Zeitpunkt der Bildaufnahme war das Kunststoffrohr (HT40) zur Ableitung des Regenerierwassers noch nicht installiert.

Entkalker AKE40 (ohne Schutzdeckel und ohne HT-Rohranschluss )

 

Lohnt sich eine Brauchwasser-Wärmepumpe ?

Einsparung Euro und FrankenDie Antwort ist einfach:
Nehmen wir an, Sie nutzen einen Elektroboiler und brauchen jährlich 4.500 kWh Strom für dessen Betrieb.
Das kostet bei 25 Ct./kWh 1125 € jährlich.

Mit einer neuen EUROPA 303 DKL beträgt Ihr Stromverbrauch nur noch rund ein Viertel,
d. h. ca. 280  € jährlich. Sie sparen also rund
840 € Strom jährlich, Lüftung, Trocknung und Kühlung kostenlos inklusive.

Je nach Einbausituation ist die EUROPA 323 DK für rund 4.600 € zu haben (Endpreis inkl. deutscher Mehrwertsteuer, betriebsbereit aufgestellt und angeschlossen). Unter diesen Randbedingungen  hat sich Ihre Investition also bereits nach 5 1/2  Betriebsjahren amortisiert!

Insofern ein evtl. vorhandener Wasserspeicher weiter genutzt werden
kann, benötigen Sie gar nur eine neue EUROPA Mini IWP.
Dann wird es etwa weitere 1.000 € preiswerter.

Übrigens: Beim späteren Kauf einer neuen Heizung wird diese deutlich billiger, da die Warmwasser-Erzeugung mit der EUROPA normalerweise nicht geändert werden  muss!  Ihr Geld ist also gut und sicher angelegt!

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