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Entkalkung von Trinkwasser

Hier gilt zu bedenken, dass unser Trinkwasser nicht nur aus reinem H2O besteht, sondern auch noch eine Vielzahl anderer Stoffe mitbringt.

Einige sind erwünscht, viele sind es nicht. Unerwünscht ist vor allem der Kalk, weshalb viele genervte Hausbesitzer einer Entkalkungseinrichtung einbauen.

Das Problem dabei ist, dass wir als Lebewesen auf die Zufuhr von Mineralien angewiesen sind. Und wenn im Leitungswasser so genannte Ionentauscher genutzt werden, so ist dies in aller Regel mit einer Erhöhung des Natrium-Gehaltes verbunden. Das sollte zu denken geben.

Bei rechtzeitiger Planung kann man deshalb erreichen, dass z. B. der Kaltwasser-Anschluss in den Küchen und der Gartenwasser-Anschluss von der Entkalkung ausgenommen werden.

Lösungen gibt es auf jeden Fall viele. Wichtig ist jedenfalls, dass die Entkalkung funktioniert, ohne unseren Zugriff auf naturbelassenes Leitungswasser gänzlich zu unterbinden.

Die Lösungen müssen übrigens nicht teuer sein, insbesondere, wenn gerade die Warmwasserversorgung   installationstechnisch  in Bearbeitung ist.

Nachfolgendes Bild zeigt beispielhaft eine kleine Entkalkungsanlage, die auf Ionentauscherbasis funktioniert. Die auf dem Bild erkennbaren roten Spülschläuche waren zum Zeitpunkt, als die Aufnahme gemacht wurde, noch nicht angeschlossen:

Entkalker AKE40 (ohne Schutzdeckel und ohne HT-Rohranschluss )

Bei Altbausanierungen empfiehlt sich in der Regel die “kleine Lösung”, bei der nur der Kaltwasserzulauf zum Warmwasserspeicher entkalkt wird. Das hat auch den Vorteil, dass bei den üblicherweise verwendeten Ionentauschern  nicht allzuviel Regeneriersalz und weniger Spülwasser für den Regeneriervorgang benötigt wird, während den Hausbewohnern der Zugriff auf unbehandeltes kaltes Leitungswasser erhalten bleibt. Überdies wird bei dieser Lösung weniger Regeneriersalz über die Kanalisation in Bäche und Flüsse eingeschwemmt.

So weit das Thema “Kalk”, was allerdings recht wenig mit dem nächsten Problemthema bei Trinkwasserleitungen zu tun hat:
 

Rost und Korrosionsschutz bei Wasserleitungen

Denken Sie auch bei Altbauten rechtzeitig darüber nach, ob Sie Ihre verzinkten Wasserleitungen durch Zugabe von Korrosionsschutzmitteln (z. B. Phospaten) vor weiterer Korrosion schützen wollen oder müssen. Das Korrosionsschutzmittel wird dabei über eine kleine Pumpe verbrauchsabhängig  in die Wasserleitung injiziert. Nach Ansicht der Experten für Gentechnik und Chlorhühnchen ist das alles unbedenklich. Ein behutsames Vorgehen ist trotzdem angezeigt.

Grundsätzlich sind Warmwasserleitungen stärker korrosionsgefährdet als Kaltwasserleitungen. Es bietet sich also an, auch hier zunächst einmal ausgewählte Teilstränge des Leitungsnetzes zu schützen, um den Hausbewohnern weiterhin den Zugang zu unbehandeltem Trinkwasser zu ermöglichen. Allerdings habe ich auch schon verzinkte Kaltwasserleitungen gesehen, die stark vom Lochfraß befallen waren (siehe Lochfraß-Bilder auf der Startseite).  Man muss also fallweise entscheiden, was die beste Lösung ist.

Puristen mögen hier - nach Phosphat in Waschmittel, Wurst und Käse - einen neuen Angriff auf die Volksgesundheit sehen.

Aber auch Nichtstun kann - neben zugerosteten Leitungen und Wasserschäden durch Lochfraß -  zum gesundheitlichen Problem werden. Grund ist, dass häufig übersehen wird, dass die sich durch Korrosion auflösenden Wasserrohre kontinuierlich das in ihnen befindliche Trinkwasser mit allerlei Metallen kontaminieren.  Wer  also auf Nummer sicher gehen will, der muss seine vergammelten Zink-Wasserleitungen gegen neue Wasserleitungen aus PE oder Edelstahl tauschen. Diesen Aspekt sollten Sie bei Ihrer nächsten Badsanierung unbedingt beachten.

Denen, die für das Thema “Korrosion” noch nicht sensibilisiert sind,  empfehle ich wärmstens die ARD-Reportage “Die Bleikatastrophe von Flint”. Bei Redaktionsschluss konnte man sich die Reportage auf Youtube ansehen. Dazu einfach HIER klicken.

 

 

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