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Schweizer Preise
und Import aus Deutschland

Grundsätzlich können haustechnische Waren frei von Deutschland in die Schweiz verbracht werden.

 Im Normalfall, also bei in der EU produzierten Waren, ist lediglich die schweizerische Einfuhr-Umsatzsteuer zu entrichten. Dafür aber entfällt
im Gegenzug die deutsche Umsatzsteuer (19%).

Die Käufer profitieren bei solchen Import-
geschäften vom mitunter erheblichen Preisgefälle zwischen Deutschland und der Schweiz.
 

EuroFranken

Dieses Preisgefälle ist seit der Wechselkursfreigabe durch die schweizerische Nationalbank im Januar 2015 noch einmal ganz erheblich gewachsen.

Problematisch wird es jedoch im so genannten Gewährleistungsfall, wenn auf Grund eines exotischen Defekts der Kundendienst des Herstellers direkt vor Ort benötigt wird oder wenn es sich um eine Split-Luftwärmepumpe handelt, die vor Ort erst mit Kältemittel befüllt werden kann. Zumindest letzteres Problem können engagierte Importeure dadurch umgehen, dass sie auf Wärmepumpen zurückgreifen, die bereits fertig mit Kältemittel befüllt ausgeliefert werden. Dies gilt z. B. für handelsübliche Sole-Wärmepumpen, Brauchwasser-Wärmepumpen oder Luft-Wärmepumpen, die als fertig integriertes System in nur 1 Gestellrahmen montiert ausgeliefert werden. Auch Split-Luftwärmepumpen, bei denen ein Glykol-Wasser-Gemisch zwischen Innen- und Außeneinheit zirkuliert, gehören zu dieser Gruppe der “importfreundlichen” Wärmepumpen. Solche Systeme erfordern zur Inbetriebnahme keine Lizenz als Kältetechniker und können so auch von “normalen” Heizungsbauern in Betrieb genommen werden, sofern das erforderliche Fachwissen vorhanden ist.

Komplikationen mit aus D importierter Ware sind auch in solchen Fällen zu erwarten, wo die schweizerische Landesgesellschaft eines Herstellers ihren Kundenservice eigenständig  aus dem Verkauf der jeweiligen Waren finanziert.

Wer also in der Schweiz die vollen Gewährleistungsansprüche nicht nur gegenüber dem ausführenden Handwerksbetrieb, sondern auch gegenüber dem jeweiligen Hersteller haben möchte, der muss im Allgemeinen die Ware auch in der Schweiz einkaufen. Das gilt natürlich auch für die Ware, die der deutsche Handwerksbetrieb für seinen schweizerischen Endkunden liefert.

Grundsätzlich ist jedoch das Risiko für den Endkunden überschaubar, denn Ersatzteile lassen sich problemlos aus D in die Schweiz verbringen. Lediglich bei den schweren und damit weitgehend ortsfesten Wärmepumpen hätten wir ein Problem, wenn es zu Störungen am so genannten “Kältekreis” kommt (also bei den Bauteilen, die vom leicht flüchtigen Kältemittel durchströmt werden, wie z. B. dem Verdichter oder dem Expansionsventil). Allerdings sind derartige Ausfälle eher die Ausnahme und zu Marktpreisen sicherlich auch in der Schweiz reparaturfähig. Unter Berücksichtigung all dieser Argumente entschließt sich dann am Ende doch so mancher schweizerische Konsument für einen lukrativen Import aus D und gegen die wundersam hohen schweizerischen Binnenpreise.

Besonders vorsichtigen Wärmepumpen-Kunden kann ich die kleine OCHSNER Brauchwasser-Wärmepumpe empfehlen, denn diese könnte man mit ihren ca. 45 kg Gewicht im allerschlimmsten Notfall auch im Kofferraum eines Kombis zur Reparatur nach D bringen.

Für meine eigenen Kunden gilt für Reparaturen folgendes: Fehler an Hydraulik und Elektrik/Elektronik behebe ich grundsätzlich selbst. Bei den zum Glück seltenen Fehlern am Kältekreis hole ich mir Verstärkung von Fachpersonal mit offizieller Lizenz zum Kältemittel-Handling.

Geplatzte neue Puffer, bzw. Speicher hatte ich in den letzten Jahren keine, aber bei einem durchgerosteten Wasserspeicher lohnt im Allgemeinen auch keine Reparatur. Altersschwache Wasserspeicher sollten alleine schon wegen der Gefahr eines Wasserschadens zügig gegen neue Speicher ausgetauscht werden.
Und neue Speicher made in Germany sind wirklich preiswert!

Für etwaige Rückfragen verweise ich auf mein Online-Beratungsangebot.

Sollten Sie in der Schweiz in der Nähe von Konstanz wohnen (= max. 30 Minuten  Fahrtzeit von Ihnen bis zur Grenze), so können Sie mir auch gerne Ihr Problem schildern und ggf. eine Offerte von mir einholen.

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