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Sie haben Ihren Wärmepumpen-Typ gefunden?
Oder Sie sind sich noch nicht sicher?

Dann lassen Sie uns darüber reden. Am Besten, Sie kennen bereits den Heizenergiebedarf Ihres Gebäudes.
Bei  Neubauten bekommen Sie diese Zahl üblicherweise von Ihrer Baufirma. Gute Berechnungen erkennen Sie daran, dass klipp und klar der Energiebedarf für

  • Heizung
  • Lüftung und
  • Warmwasser

getrennt ausgewiesen ist und zwar in Abhängigkeit von der Innentemperatur des Gebäudes (typ. +19°C) und der tiefsten Außentemperatur, für die Ihre Heizanlage ausgelegt ist (z. B.  -14°C). 

Bei Altbauten wird der Heizenergiebedarf üblicherweise aus den Energie-Rechnungen der letzten Jahre ermittelt.

Als nächstes sollten Sie eine Vorstellung haben, was Ihre neue Heizung kosten darf, denn es ist wie beim Autokauf:
Es gibt sehr hochwertige Wärmepumpen und es gibt “Billigheimer”, für die es nicht mal einen BAFA-Zuschuss gibt.
Und natürlich viele Modelle, die irgendwo dazwischen liegen.

Im Allgemeinen unterscheiden Sie die einzelnen Modelle hauptsächlich nach

  • Heizleistung
    Beachten Sie: Zu klein gewählte Wärmepumpen benötigen zusätzlichen Wärmeerzeuger (z. B. Heizstab) und verschleißen schneller. Zu groß gewählte Wärmepumpen zeigen ein ausgeprägtes Taktverhalten, was ebenfalls zu erhöhtem Verschleiß führt, ähnlich wie beim Auto im Kurzstreckenverkehr.
  • Wärmequelle für die Wärmepumpe, also Luft, Wasser, Erdreich, Hybrid (Luft/Eisspeicher) ...
    Beachten Sie: Es gibt pauschal nicht “die” richtige Wärmequelle. Baurecht, Grundstücksgröße, hydrologische Verhältnisse vor Ort und aktueller Füllstand des Geldbeutels diktieren häufig das Machbare. Hat man jedoch wirklich die freie Wahl, so empfehle ich grundsätzlich Erdwärme als Energieträger.
  • Auslegung monovalent oder etwa nur monoenergetisch, z. B. Heizstab?
    Oder Auslegung doch gleich bivalent über bisherigen alten Öl-/Gaskessel als Spitzenlastkessel ?
    Beachten Sie: Gerne werden Wärmepumpen angeboten, die nicht monovalent arbeiten. Will heißen: Die Wärmepumpe schafft die vom Gebäude geforderte Norm-Heizlast nicht ohne fremde Hilfe. - Und das wird Sie viele Jahre lang einiges an Geld kosten, je nachdem wie hoch der Zuschaltepunkt  (Bivalenzpunkt)  für die zusätzliche Heizquelle  liegt.  TIPP: Sofern Sie bei einer Luftwärmepumpe mit der nominalen Heizleistung rechnen (die gilt bei rund +5°C, je nach Herstellergusto), also der Heizleistung gemäß Typenbezeichnung , werden Sie in aller Regel keine monovalente Anlage erhalten, denn Sie benötigen dann einen zusätzlichen Wärmeerzeuger an kalten Tage und zwar bereits oberhalb der Norm-Auslegungstemperatur.
  • Einsatzgrenzen bei starkem Frost  (speziell Luft-Wärmepumpen)
    Beachten Sie: Gerade bei Luftwärmepumpen darf die Außentemperatur nicht unter ein technisch bedingtes Minimum sinken, sonst liefert die Wärmepumpe keine Wärme mehr und eine zusätzliche Wärmequelle muss die Heizlast übernehmen.
    Manche Modelle versagen  den Dienst unterhalb von  -15°C Außentemperatur, bessere Modelle halten bis etwa -23°C durch, bevor die Regelelektronik den Verdichter zwangsweise stoppen muss, weil der Nachschub an gasförmigem Kältemittel zusammenbricht.
    Wenig  bekannt ist, dass bereits vor dem Erreichen der tiefsten möglichen Betriebstemperatur die Vorlauftemperaturen und auch die Heizleistung eingeschränkt sein können. Dieser Effekt ist nicht zu vernachlässigen, weil er genau dann greift, wenn Sie Ihre Heizung am dringendsten benötigen. Betroffen sind insbesondere Billig-Wärmepumpen, die auch zur Trinkwassererwärmung genutzt werden. Je nach Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage sind dann (warme) Wannenbäder bei starkem Frost nur noch mit Hilfe eines E-Heizstabes möglich.
  • Stromverbrauch / Effizienz / COP / JAZ
    Beachten Sie: Um eine bestimmte Wärmemenge zu erzeugen, benötigen manche Wärmepumpen viel und andere weniger elektrischen Antriebsstrom. In der Regel sind teurere Wärmepumpen sparsamer als billigere (s. auch nächsten Punkt!)
  • Ausstattung (Pumpen, Umschaltventil Warmwasser, Schallschutzmatte, Anschlussschläuche, Druckausgleichsgefäß, Anlaufstrombegrenzer, Wärmemengenzähler, Rohrbündel-Wärmetauscher vs. Platten-Wärmetauscher, Anzahl der Fühler im Heizpuffer, Inverter, kühlen ohne Verdichterbetrieb, Smart Grid, Web-Access  ....). Beachten Sie: Wärmepumpen werden - ganz wie beim Auto - “nackt”, in Teil-  oder in Vollausstattung angeboten.
    Fehlende Teile, also die “Sonderausstattung”, müssen nicht nur extra zugekauft werden, sondern müssen auch noch montiert werden, wobei zusätzliche Montagekosten anfallen.
  • Maximal erzielbare Vorlauftemperaturen, gerade bei Frost
    Beachten Sie: Gerade Luft-Wärmepumpen liefern bei fallenden Außentemperaturen nicht mehr die aus dem Sommer gewohnte maximale Vorlauftemperaturen. Klarheit verschaffen hier die Vorlauftemperatur-Diagramme des Herstellers.
  • Geräuschverhalten
    Beachten Sie: Bei enger Bebauung in Wohngebieten oder Aufstellung der Wärmepumpe in einem Nebenraum im Wohnbereich sollten Sie klären, ob die mögliche Schallbelastung akzeptabel ist.
  • Gewicht, Abmessungen
    Beachten Sie:  Schwere, leistungsstarke Luft-Wärmepumpen in nicht gesplitteter Bauweise lassen sich kaum oder nur mit Mühe über enge Kellertreppen transportieren. Lassen Sie sich dabei nicht täuschen:   Ihr großer, alter Kessel im Keller wurde womöglich vor dem Betonieren der Kellerdecke mittels Baukran eingebracht!
  • Leckage-Prüfpflicht in Abhängigkeit von verwendetem Kältemittel und dessen Füllmenge
    Beachten Sie: 30 Jahre jährliche Prüfgebühr von ca. 100 € ergibt im Ergebnis 3.000 € über die Lebensdauer einer derart prüfpflichtigen Wärmepumpenanlage.  Betroffen sind tendenziell die im Vergleich zu Sole-Wärmepumpen vermeintlich preiswerteren Luftwärmepumpen und zwar speziell die höherwertigen Modelle mit “großem” , d. h. gesplittetem Kältekreis (Verdampfer im Garten, Kältemittel-Verdichter im Keller).
  • Architektur (Kombi / Split / elektronisches oder nicht-elektronisches Expansionsventil, Innenaufstellung vs. Außenaufstellung,  Außenverdampfer vs. Außenwärmetauscher Luft-Sole, Flachkollektor-Direktverdampfer, Eisspeicher ....)
    Beachten Sie: Häufig - aber nicht immer -  ist ein höherer Preis ein Hinweis darauf, dass der Hersteller bemüht war, eine wirklich gute Lösung zu bieten. Deshalb sollte der Preis nicht Ihr primäres Beurteilungskriterium sein.
  • Abtauverhalten bei Luft-Wärmepumpen (Timer vs. Sensoren, elektrische Abtauung per Heistab vs. Abtauung durch, Kältekreisumkehr ...)
    Beachten Sie: Viele Betreiber  wissen nicht, dass es hier billige und teure Methoden gibt. So benötigen manche Wärmepumpen relative preiswerte E-Heizstäbe zum Abtauen des Verdampfers, während andere Wärmepumpen  dazu die relativ billige Wärme aus einem Pufferspeicher nutzen. Tendenziell ist die Abtauung via Kältekreisumkehr über den Pufferspeicher zu bevorzugen. Bei erhöhten Schallanforderungen und einer großen Distanz zwischen Verdichter und Verdampfer hat jedoch auch die Abtauung mittels E-Heizstab Vorteile.
  • Heizen oder heizen & kühlen oder Schwimmbaderwärmung
    Beachten Sie: Ich hatte zuletzt einen Fall, da hatte mir der Schwimmbadbauer mit einer Billig-Wärmepumpe einen Auftrag weggenommen. Der Preisunterschied zu einer “richtigen” Heizungswärmepumpe mit heizkörpertauglichen Vorlauftemperaturen war für den Kunden einfach zu verlockend. Das Ergebnis war in vielerlei Hinsicht verheerend, aber zum Glück hatte der Schwimmbadbauer den alten Ölkessel noch nicht abbauen können ....
  • Inbetriebnahme durch Werkskundendienst oder freiem Heizungsbaubetrieb
    Beachten Sie: Manche Hersteller schreiben in ihren Gewährleistungsbedingungen die Inbetriebnahme durch den Werkskundendienst vor. Manchmal ist das wirklich notwendig (gesplittete Kältekreise), manchmal aber auch nicht, insbesondere bei Sole-Wärmepumpen, bei deren Inbetriebnahme keine Änderungen am Kältekreis erforderlich sind.
    So eine Inbetriebnahme kostet Sie zwar einige hundert Euro, aber Sie haben quasi auch ein “Gutachten”, dass die Arbeit Ihres Heizungsbauers in Ordnung ist.
  • Ausbildungsstand des anbietenden Heizungsbaubetriebes
    Beachten Sie: Manche Handwerksbetriebe investieren in Weiterbildung, andere nicht. Manchmal ist aber auch der Wärmepumpen-Hersteller regional nicht mit seinem Weiterbildungsprogamm präsent. Das Ergebnis können dann Montageleistungen sein, die nicht herstellerkonform sind.
  • Verfügbarkeit eines funktionierenden Werkskundendienstes zusätzlich zum Heizungsfachbetrieb.
    Beachten Sie: Manche Hersteller sind regional präsent, andere bundesweit. Wenn Ihr Heizungsbauer also wirklich mal auf intimstes Insiderwissen des Herstellers zugreifen muss, dann sollte ein bundesweiter Werkkundenienst kurzfristig verfügbar sein, ohne dass ein Techniker “eingeflogen” werden muss.
  • BAFA-Förderfähigkeit
    Beachten Sie: In der BAFA-Liste der Wärmepumpen mit Prüfzertifikat finden sich “einige” Modelle, die nicht unbedingt die vorderste Frontline der Wärmepumpentechnik repräsentieren. Ich empfehle deshalb auch mal einen Blick auf die 3 Links mit Prüfresultaten des Wärmepumpen-Testzentrums im schweizerischen Buchs.
    Sie finden die 3 entsprechenden Links rechts außen auf der Seite http://www.wpz.ch/
  • Preis
    Beachten Sie: Sie haben ja oben gesehen, dass der Preis nicht das einzige Kriterium ist.

Merke also:  Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe !

Vielmehr ähnelt der Wärmepumpenmarkt einem Autosalon:
Es gibt Modelle für die verschiedensten Erwartungen und auch für unterschiedliche Budgets!

So kann sich eine vermeintlich billige Sole-Wärmepumpe sehr schnell als teure Investition erweisen wenn heraus kommt, dass zusätzlich noch eine teure Solepumpe und eine nicht ganz billige Puffer-Ladepumpe benötigt werden - und diese  auch noch montiert werden müssen. Aber auch poplige Plastik-Anschlüsse können ein Thema werden, wenn dadurch z. B. unbeabsichtigt ein ganzer Keller überflutet wird. Gerne werden auch “Lifestyle-Wärmepumpen” angeboten, die z. B. nur moderatem Frost gewachsen sind und die dann auch Probleme haben, hinreichend heißes Brauchwasser zu bereiten. Nicht zu vergessen bei dieser Aufzählung sind auch Wärmepumpen, die von vorneherein zu klein, aber deshalb billig verkauft werden. Wird es  richtig kalt, übernimmt in solchen zu schwach ausgelegten Anlagen häufig der E-Heizstab einen erheblichen Teil der Heizlast - und der Bauherr hat das Nachsehen mit einer extrem hohen Stromrechnung.

Zu klein dimensionierte Wärmepumpen sollten Sie aber auch noch aus einem anderen Grund meiden: Nehmen wir einmal an, Ihre Wärmepumpe ist auf 50.000 Betriebsstunden ausgelegt. Erzeugt sie die jährlich benötigte Wärmemenge mit 2500 Betriebsstunden, so dürfen Sie eine Lebensdauer von 20 Jahren erwarten. Bei nur 1700 jährlichen Betriebsstunden haben Sie jedoch gute Chancen, Ihre Wärmepumpe rund 29 Jahre ohne nennenswerten Schaden am Kältemittel-Verdichter zu nutzen.

Nach Auffassung vieler Kunden soll eine Wärmepumpe bis zu 30 Jahre funktionieren - und das bei 5 bis 10 mal mehr Betriebsstunden pro Jahr, als bei einem Auto erwartet werden. Im Gegensatz zum Auto haben Sie jedoch kaum eine Chance, Ihre Heizung bei Nicht-Gefallen als gebraucht wieder zu verkaufen. Sie treffen also eine Entscheidung, an die Sie sehr viele Jahre lange gebunden sind. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie sich Gedanken über das zur Verfügung stehende Budget machen.Verlust durch Elektronik-Abwärme: Kühlrippen-Wärmetauscher eines Wärmepumpen-Inverters bei einer Luftwärmepumpe

Auch noch ein Wort zum Thema “Inverter”: Hierbei geht es um Wärmepumpen mit variabler Abgabeleistung. Viele kennen das grundsätzliche Prinzip vom modulierenden Gasbrenner. Diese Wärmepumpen werden inzwischen verstärkt nachgefragt, weil viele Betreiber glauben, damit den als lästig empfundenen Heizungspufferspeicher vermeiden zu können. Aber: Das Betreiben des Kältemittel-Verdichters abseits seines optimalen Arbeitspunktes kann z. B. Probleme mit der Schmierung des Verdichters bereiten. Das Thema ist dabei verwandt mit dem untertourigen Fahren von Verbrennungsmotoren. Überdies haben die zum Einsatz kommenden Frequenzumrichter nicht zu vernachlässigende Umwandlungsverluste  bei der Bereitstellung der Antriebsenergie für den Kältemittel-Verdichter (s. Kühler im Bild rechts). Bei dieser Umwandlung des Antriebsstroms geht elektrische Energie als Abwärme verloren.  Auch das Expansionsventil leistet bei diesem Betriebskonzept deutlich mehr Betriebsstunden als sonst üblich.

Für den Einsatz in hochwertigen Anlagen empfehle ich deshalb nach wie vor nicht modulierende Wärmepumpen, gekoppelt mit einem Heizungspufferspeicher. Unabhängig davon kann ich meinen Kunden beide Lösungen, also mit und ohne Inverter, bzw. mit und ohne modulierende Leistungsregulierung bieten.

Sind alle Erwartungen abgestimmt, so kann ich Ihnen ein Angebot berechnen - und dann liegt die Entscheidung bei Ihnen.

In der Regel hängen die Kosten sehr stark von Ihrem Wärmebedarf ab. Natürlich verkaufe ich Ihnen gerne “viel Wärmepumpe”. Aber sind wir ehrlich: Bei einem Einfamilienhaus mit einem jährlichen Ölverbrauch von über 4.000 Litern ist die Heizung nicht das alleinige Problem. Hier sollten Sie vielmehr überlegen, ob Sie z. B. mit einem günstigen KfW-Darlehen eine umfassende Wärmeschutz-Sanierung durchführen lassen. Und danach kann die Heizung sofort ein paar Nummern kleiner ausfallen und wird damit auch wiederum ein ganzes Stück günstiger. Gerne berate ich Sie dabei!

Meine eigene Erdwärmeheizung kann nach Rücksprache kostenlos und unverbindlich besichtigt werden.
Für Interessenten an einer leisen und  sparsamen Luftwärmeheizung stehen hier in  KN-Dingelsdorf je eine OCHSNER MSV14-, bzw. MSV19-Außeneinheit für eine Hörprobe, bzw. Besichtigung  zur Verfügung.

Weitere Infos zum Thema “Wärmepumpe” finden Sie über die Navigationsleiste links, z. B. unter den
Links “Erdwärme” , “Luftwärme” oder “Heißwasser”.

TIPP: Wussten Sie schon, dass gerade bei Neubauten die Energieverluste für die ”normale” Wohnungslüftung immer häufiger die Wärmeverluste über die Gebäudehülle (Dach, Wände, Fenster ...) übersteigen? Dies kommt daher, weil die Gebäudehülle immer besser gedämmt wird, während viele Hauseigentümer immer noch so lüften, wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten: Nämlich über die Fenster!
Zum Glück hat hier die Technik in den letzten Jahren unter dem Fachbegriff “kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung”  große Fortschritte unternommen. Bereits mit relativ einfachen Geräten können Sie heute rund 90 % der Heizenergie, die in verbrauchter Abluft steckt, zurück gewinnen. Gleichzeitig sinkt die Staubbelastung und das Schimmelrisiko im Gebäude. Und außerdem beugen Sie einer unerwünschten CO2-Anreicherung im Gebäude vor.
Gerne berate ich Sie auch zu diesem Thema!  Infos zum Thema finden Sie vorab unter dem Link “Lüftung

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