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Der Keller als heimlicher Energiefresser

Der Standardfall in “deutschen” Keller:  Eine nackte Betondecke oder eine Stahlbalkendecke mit Betonsteinen dazwischen. Superstabil - wie ein Bunker.

So etwas befriedigt vielleicht latente Sicherheitsbedüfnisse; energetisch gesehen ist das jedoch häufig eine Katastrophe.

Machen Sie selbst den Test: Messen Sie mit einem guten Infrarot-Thermometer in Ihrem Keller  in der Gebäudemitte die Temperatur am Fußboden, auf 1m Höhe an einer Innenwand und dann  nochmal direkt an der Kellerdecke selbst: In der Regel ist ein deutlicher Temperaturanstieg von unten nach oben zu beobachten. Das heißt:  Hier “fließt” Ihr Geld durch die Kellerdecke letztendlich nach unten und außen ins umgebende Erdreich ab! Stunde für Stunde - Winter für Winter - Jahr für Jahr.

Dabei ist erstaunlich, dass eine gute Kellerdämmung, z. B. mit 120 mm starkem hochisolierendem Styropor (WLG 032) für relativ wenig Geld zu bekommen ist: Zwischen 3.000 € und 5.000 € kostet eine solche hochwertige Dämmung im Keller eines typischen Einfamilienhauses, je nach Anzahl der Quadratmeter und abhängig davon, ob man die Dämmplatten dübelt oder nur klebt, oder  man vielleicht sogar sinnvollerweise noch einen gewebeverstärkten Filzputz aufbringen lässt.

Das nachfolgende Bild zeigt ein Beispiel  für die Anbringung derartiger Dämmplatten im Keller einer Mehr-Parteien-Wohnanlage aus den 60er Jahren.  In diesem Fall haben die Berechnungen ergeben, dass der Energieverbrauch um fast 20 % sinken dürfte. Bei 80 Cent pro Liter Heizöl lautete hier die einfache Rechnung:

Heizölverbrauch rund 7.000 Liter. Davon 20 % Einsparung = 1.400 Liter.

Diese mal künftig (hoffentlich nur) 80 Cent = 1.120 € Einsparung jährlich.

Investiert wurden in diesem Beispiel rund 7.300 €.  D.h. nach 6 1/2 Jahren hat sich die Investition
bezahlt gemacht und spart den Bewohnern künftig  1.200 € an Heizkosten. Jahr für  Jahr! 
Das entspricht einer Rendite von rund 15 Prozent - und  das steuerfrei!

Und wenn der Ölpreis gar auf 1 € klettern wird, dann wird sich die Investition bereits nach rund 5 1/4 Jahren amortisiert haben.

Ganz nebenbei steigt auch noch der Wohnkomfort, denn inzwischen berichten mir die Bewohner im EG der Wohnanlage, dass man nun endlich wieder barfuß über den  Fußboden laufen könne, was vor der Isolierung im Winter kaum möglich war.

 

Kellerdämmung resized
 

Der Keller hier im Beispiel  kann nach Terminabsprache mit  mir besichtigt werden.
Ausführender Betrieb war die  Firma Oehlen aus Konstanz.

 

Übrigens: Die Dämmung der Kellerdecke verursacht  - anders als der Fenstertausch -  keinen Schmutz in der Wohnung. Und wenn denn die Kellerhöhe ein Thema wäre, so gibt es auch hier Lösungen, z.  B. in Form von dünneren, aber trotzdem hoch dämmenden Polyurethan-Dämmplatten.

 

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